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Ziegeleiverein

Neues Dach für den Ziegeleischuppen

v.l.n.r.: Dieter Brummer, Techniker des Amtes Haddeby, Hauke Hoyer, Bauleiter, Uwe Philipp, Vorsitzender des Ziegeleivereins und Bürgermeister Uwe Jensen

Der Ziegeleischuppen im Natur- und Erlebnisraum „Alte Ziegelei“, eine Remise aus dem Jahre 1936,  hat ein neues Dach erhalten. Mög­­lich wurde dies durch eine EU-Förderung im Rahmen der AktivRegion Schlei-Ostsee und durch das finanzielle Engagement der Gemeinde. Die Neu­­eindeckung des Blechdaches auf dem noch ins­gesamt gut erhal­tenen Ziegeleischup­pen sichert die bereits im Rahmen von LEADER+ geförderten Maß­nahmen zur Präsentation der Ziegeleigeschich­te langfristig.

Bürgermeister Uwe Jensen und der Vorsitzende des Ziegeleivereins, Uwe Philipp, zeigten sich bei der Abnahme der Baumaßnahme zufrieden. In knapp vier Wochen hatte die Firma Bothmann  durch ihre Arbeiten dem Ziegeleischuppen wieder sein ursprüngliches Bild mit den Dachreitern gege­ben.

Seit 2006 ist das ehemalige Ziegeleigelände als 50. Natur­erlebnisraum in Schleswig-Holstein aner­kannt. Es ist Bestandteil des Industriemuseums Südschleswig/Sonderjylland. Die ehemalige Nut­zung des Geländes als Ziegelei und deren Bedeu­tung für Borgwedel und die Region und die Rück­kehr der Natur auf einer ehemaligen Industrie­flä­che werden anhand von Informationstafel darge­stellt.

v.l.n.r.: Bauleiter Hauke Hoyer, Dieter Brummer, Techniker des Amtes Haddeby, Uwe Philipp, Vorsitzender des Ziegeleivereins und Bürgermeister Uwe Jensen

Nachdem der Betrieb 1956 eingestellt worden war, holte sich die Natur Stück für Stück der Abbau­flä­chen und des Betriebsgeländes zurück. Ein Teil der ehemaligen Trockenschuppen waren so baufällig, dass sie nach und nach entfernt wurden. Als vor Jahren die Gemeinde das Gelände kaufte, war nur noch die Remise erhalten. Allerdings nagte auch an ihr der Zahn der Zeit. Der Regen fand viele Wege durch die blechern-rostige Dacheindeckung. Nach dem das Natur- und Erlebniszentrum eingerichtet und ein Verein zur Betreuung gegründet werden konnte, entstand in dem Schuppen eine Handstrich-Ziegelanlage, auf der Schulklassen und andere Grup­­pen unter fachkundiger Leitung Ziegel her­stellen können. Die Dachrestaurierung war ein wichtiges Anliegen des Ziegeleivereins, aber auch der Gemeinde. Gut 13.000 Euro stellte die Gemein­de dafür zur Ver­fügung, von der EU kamen gut 16.000 Euro dazu. Der Amtstechniker Dieter Brum­mer, unter dessen Leitung die Arbeiten ausgeführt wurden, hatte noch einen Grund sich über die Fertigstellung der Dachsanierung zu freuen. Die Kosten werden 1.900 Euro geringer als ursprünglich geplant.